Harte Woche
Erst am Montagabend musste ich einrücken, danach waren wir fast ausschliesslich in Le Day. Jeden Tag trugen wir zusätzlich zur Schplitterschutzweste die SIM-Ausrüstung mit uns herum und mussten dennoch alles trocken üben (Ohne eine Schussabgabe). Ich hatte grosse Vorfreude auf die AIUG Ausbildung und wurde letztendlich enttäuscht.
Vom Mittwoch auf den Donnerstag hatten wir ein Biwak in der HOK-Anlage von Le Day. Ich und ein paar weitere haben uns entschieden auf dem Dach zu übernachten, damit wir den Sternenhimmel betrachten können. Bereits nach zwei Stunden schlaf erwachte ich und war mir dieser Entscheidung nicht mehr so sicher. Es war extrem kalt und windig. Am morgen war nicht nur das Wasser in der Feldflasche gefroren, sondern auch der Schlafsack und meine Kampfstiefel.
Am Freitag mussten wir die Kompaniepräsentation für die Inspektion nächste Woche üben. Nach dem Mittagessen mussten wir nach Chamblon zurückmarschieren. Die 25 km überwindeten wir in viereinhalb Stunden. Als Trost erwartete uns in Chamblon zum Nachtessen Hamburger und Potatoes. Dennoch linderte dies die Schmerzen an den Füssen und den Schultern nicht.





